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Bachelor of Arts Ethnologie Hauptfach

Allgemeine Informationen

Der B.A.-Studiengang Ethnologie am Institut für Ethnologie in Freiburg zeichnet sich dadurch aus, dass er den Studierenden nicht nur ein fundiertes fachliches und methodisches Grundwissen vermittelt, sondern ihnen auch ein hohes Maß an Selbständigkeit sichert (bzw. abverlangt) und diverse Wahlmöglichkeiten eröffnet. Insbesondere durch die projektbezogene Komponente im 5. Semester besteht die Möglichkeit, praktische Erfahrungen im Ausland zu sammeln und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Dabei können die Studierenden entweder ein Feldforschungsprojekt durchführen oder ein Praktikum in einem Land ihrer Wahl machen und wissenschaftlich auswerten, oder aber sie können ein Semester lang an einer anderen Universität studieren. Sie haben somit die Möglichkeit, sich regional und inhaltlich ein individuelles Profil zu erarbeiten, das sie zunächst in ihrer Bachelorarbeit umsetzen können, und das ihnen anschließend entweder bei einem unmittelbaren Berufseinstieg oder bei einem aufbauenden Master-Studiengang von großem Nutzen sein wird.

Wenn Sie Fragen zum Studium haben, wenden Sie sich bitte an den B.A. Studienkoordinator Dr. Philipp Schröder ba-koordinator@ethno.uni-freiburg.de

 

Weitere Informationen

 

 

Bewerbung und Zulassung

Die Zulassung zum B.A. Hauptfach Ethnologie erfolgt im Rahmen eines Auswahlverfahrens. (Berücksichtigung findet primär der Notendurchschnitt des Abiturs). Eine Zulassung ist generell nur zum Wintersemester möglich. Der Antrag auf Zulassung muss bis spätestens 15.Juli eines Jahres eingegangen sein und beim Studierendensekretariat der Universität Freiburg gestellt werden.
 
 

Weitere Informationen

 

Prüfungsordnungen und Studienverlaufspläne

Berufsfeldorientierte Kompetenzen (BOK)

Der Bereich "Berufsfeldorientierte Kompetenzen" (BOK) ist neben Haupt- und Nebenfach Bestandteils jedes B.A. Studiums.

Das Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS) organisiert als Abteilung der Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung - FRAUW (Stabsstelle des Prorektors für Lehre) - Lehrveranstaltungen im Bereich "Berufsfeldorientierte Kompetenzen" (BOK).

Für Studierende der Ethnologie besteht außerdem die Möglichkeit, im Rahmen des Bereichs BOK Sprachkurse zu besuchen. Es wird in regelmäßigen Abständen ein Indonesischkurs angeboten, aber auch andere Sprachen sind vertreten. Informationen zum Angebot finden Sie immer im aktuellen Vorlesungsverzeichnis des Instituts.

Weitere Informationen

 

Ergänzungsbereich im B.A. Ethnologie Hauptfach

Ethnologie Hauptfach
Die allgemeine B.A.-Prüfungsordnung wurde zum WiSe 2011/2012 in einigen Punkten überarbeitet. So wurde auch eine Neuregelung des bisherigen Bereichs der „Berufsfeldorientierten Kompetenzen (BOK)“ vorgenommen und der Ergänzungsbereich eingerichtet (ausführlich siehe hierzu:
http://www.geko.uni-freiburg.de/pruefungsordnungen/bachelor/po-bachelor2011/anlagec)

Studierende der Ethnologie im Hauptfach KÖNNEN (d.h. es besteht keine Pflicht) im Rahmen des Ergänzungsbereichs weitere Lehrveranstaltungen des Faches Ethnologie belegen und so ihr Hauptfach stärken.
Für das Belegen von Veranstaltungen im Ergänzungsbereich gelten jedoch die gleichen Bestimmungen hinsichtlich der Voraussetzungen einer Teilnahme wie in der Prüfungsordnung für das Fachstudium.
Die Entscheidung über die Teilnahme trifft grundsätzlich der/die verantwortliche Fachdozent/in.
Hinweis: Wenn Sie Lehrveranstaltungen, die nicht per se im Ergänzungsbereich (s. Vorlesungsverzeichnis) angeboten werden, als Lehrveranstaltung im Ergänzungsbereich belegen, dann müssen Sie die Dozierenden hierüber zu Beginn der Lehrveranstaltung informieren.
Selbstverständlich können konkrete Lehrveranstaltungen nicht doppelt belegt werden, um sie zum im Fachstudium und im Ergänzungsebereich anzurechnen zu lassen.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den B.A.-Beauftragten (Philipp Schröder).
 

Informationen zum Studienprojekt im 5.FS

Derzeit gibt es im B.A. Studiengang drei Möglichkeiten für die Umsetzung eines ethnologischen Studienprojekts. Inhalte, Anforderungen, Dauer und die Standards der Abschlussberichtekönnen den jeweiligen Prüfungsordnungen entnommen werden.

Diese längeren Auslandsaufenthalte, die integraler Teil Ihres Ethnologiestudiums sind, bedürfen einer gründlichen organisatorischen und inhaltlichen Vorbereitung. Insbesondere die Informationsbeschaffung für mögliche Finanzierungsarten (Stipendien, BAFöG, etc.) und die Sprachvorbereitung erfordern Zeit und daher sollten Sie die Planung des Auslandsaufenthaltes idealer Weise schon in den frühen Studiensemestern in Angriff nehmen.

Detaillierte Informationen erhalten Sie auch vom B.A. Beauftragten des Instituts Dr. Philipp Schröder ba-koordinator@ethno.uni-freiburg.de

1. Eigenständige Übungsforschung

Die Studierenden führen selbständig eine empirische Studie durch und wenden die im Verlauf des bisherigen Studiums gelernten methodischen und theoretischen Grundlagen an. Bei dieser Variante sind die Studierenden frei in der Wahl des Landes und des Themas, die Anerkennung des Studienprojektes setzt allerdings voraus, dass es von dem / der zuständigen FachvertreterIn vorab genehmigt wurde. Zentral für den Erfolg einer solchen Übungsforschung ist ein Arbeitsplan, der eine fokussierte und problemorientierte Leitfrage, die Wahl der Methoden und den Zeitplan enthält. Dieser wird vorab in vorbereitenden Veranstaltungen und in Gesprächen mit dem / der zuständigen FachvertreterIn entwickelt. Die bzw. der Studierende legt anschließend fristgerecht einen wissenschaftlichen Projektbericht in schriftlicher Form vor.

"Nach welchen Kriterien wähle ich die Region für ein Studienprojekt aus?"


2. Praktikum in einer ethnologisch relevanten Einrichtung

Die Studierenden führen ein Projekt in einer Einrichtung durch, deren Inhalte für die Ethnologie relevant sind; in begründeten Fällen kann dies auch innerhalb Deutschlands stattfinden. Geeignete Beispiele sind Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, der Kulturarbeit (z.B. deutsche Botschaften, Goethe-Institute), des Tourismus, der Beratungsarbeit (z.B. im Bereich Migration / Integration), ethnographische Abteilungen in Museen, etc.
Die Studierenden sind neben der reinen Durchführung ihres Praktikums aufgefordert, das Arbeitsfeld der Einrichtung mit ethnologischer Literatur, anhand von Theorien und vergleichenden Fallbeispielen, zu reflektieren. Auch in diesem Fall legen die Studierenden der zuständigen Fachvertreterin in der Vorbereitungsphase einen Arbeitsplan vor, der die Inhalte der Einrichtung, die Tätigkeit des oder der PraktikantIn sowie das allgemein ethnologische Thema beleuchtet. Die bzw. der Studierende legt anschließend fristgerecht einen wissenschaftlichen Projektbericht in schriftlicher Form vor.

Achtung:
- Um eine Befreiung von den Studiengebühren während des Studienprojektes zu erhalten, muss ein Nachweis über ein mindestens 13-wöchiges Praktikum erbracht werden (Bescheinigung beim B.A.-Beauftragten abgeben).
- Um Ausland-BAFöG zu erhalten, muss ein studienrelevantes Praktikum (muss vom Institut bestätigt werden) durchgeführt oder ein Studium an einer ausländischen Universität absolviert werden.

"Wie finde ich einen passenden Praktikumsplatz?"



3. Ethnologisches Studium an einer ausländischen Universität

Für Studierende des Studiengangs BA Ethnologie besteht die Möglichkeit, (mindestens) ein Semester lang an einer ausländischen Universität (innerhalb oder außerhalb Europas) zu studieren; in begründeten Fällen kann das Studium auch an einer deutschen Universität absolviert werden. Die Wahl der Universität und die Gestaltung des Studiums sind in Absprache mit den zuständigen Lehrenden zu planen. Die Anerkennung des Studiums an einer anderen Universität setzt voraus, dass dieses von der zuständigen Fachvertreterin bzw. dem zuständigen Fachvertreter vorab genehmigt wurde und die bzw. der Studierende erfolgreich an Lehrveranstaltungen der anderen Universität teilgenommen hat sowie einen wissenschaftlichen Bericht in schriftlicher Form über das absolvierte Studiensemester vorlegt.

"Wie finde ich eine für mich geeignete Universität im Ausland?"

Nach welchen Kriterien wähle ich die Region für ein Studienprojekt aus?

Wählen Sie in eine Region, das Sie reizt und die sich für Ihre thematischen Interessen eignet. Ihre Ideenfindung oder Wahlmöglichkeiten können Sie mit den FachvertreterInnen diskutieren. Idealerweise haben Sie sich im Rahmen Ihres vorbereitenden Ethnologiestudiums sowohl in regionaler als auch in thematischer Hinsicht informiert, haben Grundkenntnisse über die politischen, sozialen und kulturellen Besonderheiten der Region und haben solide (Grund-)kenntnisse der Landes- und ggf. Verkehrssprache(n). Sie sollten sich nicht scheuen, ein Land auszuwählen, das Sie bisher noch nicht bereist haben, da die Kenntnis unterschiedlicher Regionen für Ihren weiteren beruflichen Werdegang förderlich sein wird.

Das Institut für Völkerkunde der Universität Freiburg bietet in regelmäßigen Abständen Lehrforschungen im In- und Ausland an. Auch in diesem Rahmen können eigenständige Übungsforschungen entwickelt, durchgeführt und gemeinsam mit der vor Ort anwesenden Fachvertreterin reflektiert werden.

Eine Freiburger Besonderheit sind die in der Vergangenheit schon mehrfach durchgeführten Lehrforschungen nach Indonesien, die im Rahmen eines interkulturelle Kooperationsprojekt mit der Gadjah Mada Universität, Yogyakarta, Indonesien, durchgeführt werden. Seit SS 2004 forschen deutsche und indonesische Studierende gemeinsam in jährlichem Wechsel in Yogyakarta und Freiburg. Diese Hochschulpartnerschaft wurde vom DAAD bewilligt bis 2016.

Wie finde ich einen passenden Praktikumsplatz?

Praktika, die während des Ethnologiestudiums durchgeführt werden, eignen sich, um erste Einblicke in mögliche Berufsfelder zu bekommen, das erlernte Wissen mit möglichen Anwendungsbereichen zu verknüpfen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Im 5. Semester des Freiburger Ethnologie-Studiums (BA) entsteht durch die dem Semester vorausgehende und anschließende vorlesungsfreie Zeit ein großes Zeitfenster (Juli bis April), das sich ideal für ein längeres Praktikum nutzen lässt (dies schätzen i.d.R. die Arbeitgeber), das sich aber ggf. auch für zwei Praktika eignet.
Möglichkeiten, einen geeigneten Praktikumsplatz zu finden:

Erster Weg:Suche anhand von vorhandenen Praktikumsplätzen, z.B. Praktikums-Info-Ordner des Instituts, Mund-zu-Mund-Propaganda, Erfahrungen früherer Ethno-B.A. Studierende
Zweiter Weg: Suche nach einem Praktikumsplatz für dessen Thema Sie sich interessieren: z.B. ausgerichtet nach Regionen, Sprachen, Themen.
!! Tipp !! Versuchen Sie, thematisch, regional und sprachlich nicht allzu ‚eng’ zu sein, JETZT haben Sie die Möglichkeit und die Zeit, wichtige Zusatzkompetenzen zu erwerben. Z.B. sprechen viele Uni-AbsolvenInnen Englisch – Portugiesisch, Französisch oder noch besser: eine nicht-europäische Sprache wäre da sicherlich interessanter, weil Sie sich damit von anderen BerufseinsteigerInnen abheben.
!! Tipp !! Die Wahl Ihres Praktikums muss sich nicht notwendigerweise an Ihrem tatsächlichen Berufswunsch orientieren. Es gibt Tätigkeiten, z.B. journalistisches Schreiben, Kenntnisse der Verlagsarbeit, Präsentationsformen, Veranstaltungsmanagement, Betreuen von Lerngruppen, die Sie Sie in vielen beruflichen Feldern benötigen werden.

Finanzierung
In der Regel werden Praktika nicht oder kaum vergütet. In manchen Fällen werden Kost und Logis gestellt. Diesen Punkt sollten Sie im Vorstellungsgespräch klären. Beachten Sie, dass bei einem Praktikum mit einer Dauer von mehr als 13 Wochen ein Studiengebührenerlass zu erwarten ist.