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Allgemeine Informationen

Infotag zum Masterstudiengang am 01.06.2022, 18-20 Uhr

Der nächste Infotag zu unserem Masterstudiengang findet am Mittwoch, den 01. Juni 2022 von 18-20 Uhr über Zoom statt. Über die Zugangsdaten und den Ablauf werden wir Sie rechtzeitig informieren. Sie sind jetzt schon herzlich eingeladen!

Bei Fragen können Sie sich jederzeit an wenden.

 

Der Masterstudiengang "Ethnologie" (Flyer) ist inhaltlich breit angelegt und bestens vernetzt. Neben einem intensiven Studium an unserem Institut haben Sie die Möglichkeit, Lehrveranstaltungen im „BaWü-Verbund“ (d.h. auch in Heidelberg, Konstanz, Tübingen) oder als  „European Campus Seminare“ (in Basel) zu besuchen. Darüber hinaus können Sie von der Beteiligung der Ethnologie an diversen interdisziplinären Masterprogrammen in Freiburg profitieren (Global Studies Programm, Interdisziplinäre Anthropologie, Gender Studies u.a.).

Der Freiburger MA Studiengang „Ethnologie“ ist forschungsorientiert. So können Sie Einblick in gegenwärtige Forschungsprojekte in Südost- und Zentralasien, Afrika, Lateinamerika und Europa gewinnen und diese in entsprechenden Lehrveranstaltungen vertiefen. Zugleich bietet der Masterstudiengang vielerlei lebendige Praxisbezüge und stellt Zusammenhänge zu künftigen Berufsfeldern her. In einer globalen Welt sind ethnologische Qualifikationen und Kompetenzen zukunftsrelevant und daher in vielen Bereichen gefragt.

Gegenstand des Studiums sind Kulturen und transkulturelle Dynamiken in ihrer Bedeutung für Weltbilder und Identitätskonstruktionen, soziale Ordnungen, ökonomische und politische Systeme, Umweltbezüge, Denk-, Handlungs-, und Repräsentationsweisen in einer global-lokal vernetzten Welt.

 

 

 


Flyer zum MA-Studiengang

 

Ziel des Studiums ist der Erwerb der Fähigkeit, eigenständig in unterschiedlichen Weltregionen, Praxisfeldern und wissenschaftlichen Bereichen tätig zu sein. Dazu werden die Studierenden mit methodischen und analytischen Fähigkeiten, ethnographischem Wissen, kultureller Sensibilität sowie interkulturellen Diskurstechniken und praktischen Handlungsstrategien ausgestattet. Das Studienangebot ermöglicht Ihnen wissenschaftliche Profilierung sowie unmittelbaren Praxisbezug durch eigene Schwerpunktsetzung in Studienprojekten oder die Teilnahme an Lehrforschungen. Das Freiburger Institut für Ethnologie hat außerdem das Netzwerk „Ethnologie und Berufspraxis“ begründet; in diesem koopieriert das Institut mit unterschiedlichen Institutionen, in denen Ethnolog*innen tätig sind. So werden regelmäßig sogenannte ‚Tandem-Seminare‘ mit Vertreter*nnen aus der Berufspraxis angeboten.

 

Bewerbung und Zulassung

Informationen zu Bewerbung und Zulassung finden Sie in der Zulassungsordnung.

Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2022/2023 ist der 15. September 2022. Aktuelle Informationen finden Sie hier oder unter https://www.studium.uni-freiburg.de/de/fristen-und-veranstaltungen/fristen/fristen.

Bewerbungen für das Wintersemester 2022/2023 sind nun möglich. Bitte bewerben Sie sich möglichst frühzeitig über das Bewerbungsportal (http://www.studium.uni-freiburg.de/de/bewerbung/bewerbung). Wir bemühen uns darum, sie zeitnah über die Entscheidung der Zulassungskommission zu benachrichtigen.

 

Kommentierter Studienplan

Hier erhalten Sie einen Einblick und genauere Informationen darüber, was die verschiedenen Lehrveranstaltungen des Masters bedeuten bzw. beinhalten.

„Ethnologische Kultur- und Gesellschaftstheorien“

Im Modul „Ethnologische Kultur- und Gesellschaftstheorien“ erwerben Sie vertieftes Theoriewissen und Analysefähigkeiten. In einer Lehrveranstaltung zu ethnologischen Theorien diskutieren Kleingruppen intensiv über Grundannahmen und Bedingungen von Wissensproduktion. Jedes Wintersemester findet dies im Rahmen eines Seminars zu einem spezifischen Thema statt, beispielsweise „Theorie, Methode und Moral – aktuelle Debatten“ (WiSe 2019/20) oder Decentering Anthropology: Von cultural turns zu planetarem Denken (WiSe 2020/21).

„Lektüre ethnologischer Texte”

Im Seminar “Lektüre ethnologischer Texte” liegt der Fokus auf der Aneignung, Analyse und Interpretation schriftlicher Quellen zu einem wechselnden Thema. Lernziel ist die Möglichkeit sich kritisch mit verschiedenen Darstellungsformen ethnologischer Wissensvermittlung auseinanderzusetzen, u.a. was Textstruktur, Argumentationsgang und Positionierung der Autor*innen anbelangt. Angeboten wurden in den letzten Semestern: WiSe 2018/2019: Wirtschaftsethnologische Monographien im 20. & 21. Jahrhundert, WiSe 2019/2020: Ethnologische Monographien, WiSe 2020/21: Lektüre ethnologischer Texte.

„Masterseminar”

Das “Masterseminar” wird üblicherweise gegen Ende des Studiengangs belegt. Bei wechselnden thematischen Schwerpunkten verfolgt es besonders das Ziel aktuelle Debatten und Entwicklungen in der Ethnologie aufzugreifen. Durch die Beschäftigung mit innovativen methodischen Zugängen, neuen konzeptionellen Perspektiven und laufenden Forschungsvorhaben sollen Sie auch hinsichtlich Ihrer zukünftigen Projektideen inspiriert werden. Angeboten wurden in den letzten Semestern: WiSe 2018/2019: Integration & Konflikt, WiSe 2019/2020 Anthropologie des Mittleren Ostens, WiSe 2020/21 Ethnologisch forschen heute.

„Ethnologische Fragestellungen“ und „Aktuelle Ansätze der ethnologischen Forschung“

In den Modulen „Ethnologische Fragestellungen“ und „Aktuelle Ansätze der ethnologischen Forschung“ können Sie Seminare belegen, die mit innovativen und interaktiven Lehrmethoden gesellschaftlich relevante Themen bearbeiten. Zum Beispiel waren im WiSe 2020/21 in einem Seminar zu „Anthropologie der Katastrophen“ VertreterInnen von Caritas International zu Gast. In diesem Modul werden auch Seminare in Basel im European Campus Verbund und in Heidelberg/Konstanz/Tübingen im Baden-Württemberg Verbund angeboten und angerechnet. So etwa im SoSe 2020 „Anthropology’s Love Affair with Anarchy“ in Basel und im SoSe 2021 "Anthropological Approaches to Local Economies" in Konstanz. 

„Berufsqualifizierende Praxis“

Das Modul „Berufsqualifizierende Praxis“ bietet unterschiedliche Optionen, zwischen denen Sie wählen können (Konferenzbesuch, Ausstellungsgestaltung, Tutoratsleitung) und einer Museums-Exkursion. Letztere kann entweder selbst organisiert werden, oder in Form der Teilnahme an der vom Institut jeweils im Wintersemester angebotenen einwöchigen Exkursion zu verschiedenen ethnologischen Museen erfolgen. In den letzten Jahren wurden hierbei Museen in Frankreich, Österreich, der Schweiz, Niederlande, Belgien und Deutschland besucht.

„Forschungsqualifizierende Praxis“

Im Modul „Forschungsqualifizierende Praxis“ werden Sie auf Ihr selbständig durchzuführendes Studienprojekt vorbereitet. Dieses Projekt bietet Ihnen die Chance, Ihren eigenen Schwerpunkt zu setzen. Von Institutsseite werden regelmäßig so genannte „Lehrforschungen“ nach Indonesien angeboten, bei denen Sie – gemeinsam mit indonesischen Kommiliton*innen und von deutschen und indonesischen Dozent*innen angeleitet –  empirische Feldforschungsübungen im Team durchführen. Oder Sie können, im Rahmen eines Praktikums im Aus- oder Inland oder in einem frei entwickelten, nicht institutionell gebundenen Forschungsvorhaben, Ihre persönlichen Interessen mit dem Erwerb professioneller Kompetenzen verbinden. Wählen Sie ein Thema, das Sie spannend finden! Als Beispiele für Studienprojekt-Themen seien genannt: „Arbeitslosigkeit in der zentralen Karoo, Südafrika“, „Social dimensions of Waste at the South Coast of Java, Indonesia“, „Lokale Umsetzungsstrategien ökologischer Landwirtschaft in La Esperanza, Ecuador“.

„Masterarbeit“

Die abschließende Masterarbeit von 60 Seiten geht häufig aus dem Studienprojekt hervor.

 

 

Prüfungsordnung und Studienverlaufspläne

Die allgemeine Prüfungsordnung der GEKO für den Master of Arts finden Sie hier.

Die Prüfungsordnung des Masterstudiengangs Ethnologie finden Sie hier.

Den offiziellen Studienverlaufsplan des Masterstudiengangs Ethnologie finden Sie hier.

Weiter Informationen finden Sie auf der Homepage der Gemeinsame Kommission der Philologischen, Philosophischen und Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftlichen Fakultät (GEKO).